Was passiert mit Kleidung, die wir nicht mehr tragen? Und welche Möglichkeiten gibt es, bewusster und nachhaltiger mit Kleidung und anderen Materialien umzugehen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Schüler/innen und Studierenden im Rahmen der Schöpfungswoche. Dabei nahmen sie unter anderem die Auswirkungen von Fast Fashion in den Blick: günstige Impulskäufe, schlechte Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern, wenig nachhaltige Materialien und die Entsorgung großer Mengen nicht mehr getragener Kleidung.

Doch es blieb nicht bei der Theorie. Beim anschließenden Upcycling waren Kreativität und praktisches Arbeiten gefragt. So entstanden beispielsweise aus alten T-Shirts neue Taschen. Auch vermeintliche Abfälle ließen sich weiterverwenden: Leere Toilettenpapierrollen wurden mit wenigen Handgriffen zu individuellen Handyhalterungen.

Die entstandenen Ergebnisse zeigen: Schöpfung bewahren kann auch im Kleinen beginnen – indem wir Dinge wertschätzen, länger nutzen, wiederverwenden und aus vermeintlich Altem etwas Neues entstehen lassen.