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Erasmus+-Praktikum unserer Studierenden an der Nationalparkschule Winklern
Unsere Fachschule-Studierenden Frau Herrmann und Liebig absolvieren derzeit ein achtwöchiges Projektpraktikum an der Nationalparkschule Winklern in Oberkärnten /Österreich.
Der Leitgedanke dieser Schule lautet:
„Wir bringen den Nationalpark in die Schule und unsere Schülerinnen und Schüler in den Nationalpark! Unser Ziel ist es, die Kinder unserer Schule zu begeisterten Botschaftern des Nationalparks zu machen.“
„Wir legen großen Wert auf Differenzierung und Individualisierung im Unterricht und werden unserem Bildungsauftrag durch ein umfassendes Unterrichtsangebot gerecht, das möglichst vielen Begabungen und Talenten entspricht, die unsere SchülerInnen mitbringen“, heißt es im Schulprogramm.
Dieses Credo passt hervorragend zum Projekt – Gedanken unserer Schule. Ein solches Projekt mit Kindern im Grundschulalter müssen die beiden Studierenden jeweils in der in ihrem Auslandspraktikum anbieten.
Bei einem Besuch des zuständigen Praxislehrers Andreas Prokopf konnten beide Studierende schon nachweisen, dass sie jeweils eine Projektgruppe von Kindern zu einem von diesen ausgewählten Thema bilden konnten. Spannend: beide Kindergruppen haben einen inklusiven Aspekt, in beiden Gruppen befinden sich Kinder auf unterschiedlichem motorischen und geistigen Entwicklungsstand. Dies bringt Chancen des sozialen Lernens.
Bei Frau Hermann geht es um die Sagengestalten des Krampus, bei Frau Liebig geht es um das Lieblingsthema Fußball.
Wichtig: Beide Themen wurden nicht von unseren Studierenden vorgegeben, sondern waren Interessen der Beteiligten. Kinder.
In den folgenden Wochen werden die Studierenden die Kinder bei der Ausgestaltung ihrer Ideen begleiten. Darüber hinaus konnten beide in einem Grundsatzreferat zum Thema Lernen auf Grundlage von sozialem Engagement in ein tiefgründiges Gespräch mit dem Kollegium der Nationalpark – Schule einsteigen. Die Grund These der beiden Studierenden war, dass das intrinsische geprägte Lernen im freiwilligen sozialen Engagement nachhaltiger sei als die oftmals schulisch geprägte Erfahrung extrinsischen Lernens. Daraus entsprang eine intensive Diskussion über das für und Wider vorgegebene Unterrichtsinhalte und der Durchsetzung dieser. Insgesamt ließ sich das Praktikum sehr kreativ und produktiv an: unsere Studierenden sind in Kärnten angekommen.
https://www.schule-winklern.at

(verfasst von A. Prokopf)
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