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ERASMUS+ goes PECE – Workshop und Training on the Job zu frühkindlicher Pädagogik (PECE)     

Sieben Lehrkräfte des St.-Ursula-Berufskollegs gingen, gefördert durch Erasmus+ (Akkreditierung K121), auf pädagogische Spurensuche und pädagogisches Training in die Niederlande. Die Sozialpädagogen wurden begleitet von zwei Erzieherinnen der International School of Rhine (Neuss/Meerbusch) sowie einer Fachkraft aus Wien.

Eingeladen hatte das Institut „Families Foundation“ in Hilversum. Die drei Schulungstage drehten sich um die Situation und die Rahmenbedingungen der frühkindlichen Pädagogik in den Niederlanden und in Deutschland. Lehrende in der Berufsbildung diskutierten mit Erzieherinnen aus Pre-Schools  zu verschiedenen pädagogisch relevanten Themen: So ging es um die Belastung pädagogischer Fachkräfte einerseits sowie grundsätzliches pädagogisches Handwerkszeug andererseits: Es zeigte sich, dass beide Aspekte ineinander verwoben sind. In mehreren Gesprächsrunden diskutierten die Fachkräfte sowohl über sozial-emotionale Förderung von Kindern als auch über Förderung von Lernkompetenzen. All das wurde mit praktischen Erfahrungen unterlegt.

Konzeptionell unterstützend führte Dipl. Psych. Ronja Dirscherl  dazu das frühpädagogische Programm  „Positive Early Childhood Education“  (PECE)- ein.

Sowohl für das Arbeits- und Rollenbild von professionellen Erzieherinnen und Erziehern als auch in Bezug auf die Bildungschancen von Kindern stellten sich die PECE- Prinzipien im Gespräch als hilfreich heraus:

  1. Eine sichere und interessante Umgebung schaffen
  2. Eine positive und anregende Atmosphäre schaffen
  3. Soziale Kompetenzen und soziales Verhalten vermitteln
  4. Realistische Erwartungen entwickeln
  5. Die eigenen Bedürfnisse beachten
  6. Zusammenarbeiten im Team.

Diese Grundsätze konnten am zweiten Tag in Amsterdam in verschiedenen Pre-Schools erlebt werden: Amsterdam ist eine Stadt, in der viele Einrichtungen Erfahrungen mit pädagogischen Programmen haben, unter anderem mit Triple-P und PECE.

Die konkrete Anschauung des pädagogischen Alltags dort vermittelte unserer Fortbildungsgruppe einen positiven Eindruck. Besonders auffällig war der weitgehend strukturierte Ablauf des Vormittages mit vielen spielerisch geleiteten und musikalischen Elementen (z.B. stumme Lieder für Übergangssituationen). Gleichzeitig wurde die Grundstimmung in fast allen Einrichtungen als ausgesprochen harmonisch und liebevoll beschrieben. Die Erfahrungen wurden ausführlich reflektiert und diskutiert.

Fazit der Beobachtung der Fachkräfte: Strukturelles Arbeiten in Verbindung mit emotionalem Beziehungsaufbau kann Kindern Frei- und Lernräume ermöglichen. Gerade in sozialen Brennpunkten scheint diese strukturierende Erziehungsform Sicherheit auf Seiten von Erziehenden und Kindern ermöglichen zu können.

Der dritte Tag hatte den Schwerpunkt: Möglichkeiten der Implementierung von PECE in pädagogischen Einrichtungen in Düsseldorf.
Eine Projektgruppe etablierte sich, die in den folgenden Jahren den Gebrauch und die Praxis von PECE in Schulen und Kitas erproben will.
Dies soll einerseits über Fortbildungen zum PECE Coach und den Einsatz des PECE Online Trainings, andererseits über Implementierung des Konzepts in Schule und Kitas erfolgen.

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